8. Steinfurter Bioenergiefachtagung

Die Verringerung der CO2-Emissionen und der Schutz des Klimas bringen vielfältige Herausforderungen mit sich. Das Land Nordrhein-Westfalen hat sich zum Ziel gesetzt, die Treibhausgasemissionen bis 2020 um 25 und bis 2050 um mindestens 80 Prozent zu reduzieren und damit Vorreiter beim Klimaschutz zu sein.

Insgesamt wird durch den Verkehrssektor gut ein Fünftel aller CO2-Emissionen in Deutschland verursacht. Das Gros des Verkehrs findet dabei auf der Straße statt und ist nach wie vor zu über 90 Prozent vom Erdöl abhängig. Der Verkehrssektor in Deutschland verbraucht etwa 27% des gesamten Endenergiebedarfs. Daher ist es von besonderer Bedeutung, mit der Energiewende auch in diesem Sektor Verbräuche zu senken, die CO2-Emissionen zu reduzieren sowie die Kraftstoffbasis und die Antriebstechnologien auf ein breiteres Fundament zu stellen.

Viele Mobilitätskonzepte insbesondere wenn es sich um die Integration neuer Antriebstechnologien handelt, benötigen noch eine gezielte Unterstützung für den Übergang in die Praxis. Hier ist die Beteiligung aller relevanten Akteure gefordert.

Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Anpassung an den Klimawandel müssen nicht zuletzt auf lokaler Ebene geplant und umgesetzt werden. Besonders ländlich geprägte Regionen können im Bereich neuer Mobilitätskonzepte viel erreichen.

Die 8. Steinfurter Bioenergiefachtagung „Mobilität im ländlichen Raum – neu gedacht“ wird neue Ideen und Konzepte aufzeigen sowie Möglichkeiten darstellen, wie durch strategische Konzepte und neue Technologien eine innovative Mobilität im ländlichen Raum realisiert werden kann. Sie ist zugleich Plattform für den Erfahrungsaustausch und die Erweiterung von Netzwerken.

Die Veranstaltung wird gemeinsam von der Fachhochschule Münster, der EnergieAgentur.NRW und dem Kreis Steinfurt durchgeführt

Weitere Informationen zu Programm und Anmeldung finden Sie auf den Seiten der Fachhochschule Münster.